Archiv für die Kategorie „Allgemein“

“Den können wir ruhig umbringen”

Mittwoch, 3. September 2014

Solidarität mit Don Ciotti nach Morddrohungen durch Mafia-Boss

Don Ciotti ist eine Art Nationalheld in Italien. Er ist das gute Gesicht des doppelköpfigen Janus einer widersprüchlichen Gesellschaft, die bis heute ihre archaischen Verbrecherorganisationen noch nicht besiegt hat. Der neunundsechzigjährige Priester aus Turin kämpft seit zwei Jahrzehnten gegen das organisierte Verbrechen und gegen die Kultur der Illegalität. (weiterlesen …)

Kindersegen

Mittwoch, 6. August 2014

Italienische Frauen mit Kinderwunsch schwören auf die Madonna von Sansovino

(Zenit.org) Rom. -  Beim Blättern in dem dicken Album auf der Gebetsbank fallen sofort die vielen Ultraschallbilder auf: unbeschwert im Fruchtwasser schaukelnde Embryonen oder Föten bevölkern fast jede zweite Seite. (weiterlesen …)

Archäologie ohne Spaten

Mittwoch, 16. Juli 2014

Rom hatte den größten künstlicher Hafen der Antike

Fasane aus Kolchis, lieblicher Honigwein aus Chios, milder weißer Pfeffer aus Indien, Datteln aus Mauretanien und Garum, die beliebte Fischsoße, aus Spanien. Die Liste an Luxusgütern ließe sich beliebig fortsetzen. Roms reiche Patrizierfamilien wetteiferten einst mit Speisen auf ihren Banketten, die aus den entlegensten Ecken des römischen Reiches herbeigeschafft wurden. (weiterlesen …)

Wenn die Waffen sprechen

Montag, 14. Juli 2014

Tausende Palästinenser aus dem nördlichen Gazastreifen auf der Flucht

Das historische Friedensgebet in den vatikanischen Gärten mit Palästinenser-Chef Abu Mazen und dem israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres liegt erst fünf Wochen zurück. Doch selbst die pessimistischsten Kommentatoren haben nicht damit gerechnet, dass in Kürze einer der schwersten bewaffneten Konflikte der letzten Jahre im Heiligen Land ausbrechen würde und dass Gewalt anstatt von Dialog die Oberhand erlangen würden. (weiterlesen …)

Zwischen Patriotismus und Rom-Treue

Dienstag, 6. Mai 2014

Interview mit dem Theologen Dominik Schindler über Erzbischof Michael von Faulhaber und seine umstrittene Haltung zum Ersten Weltkrieg (weiterlesen …)

“Vergesst uns nicht!”

Mittwoch, 2. April 2014

Die Lage der syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge in Jordanien spitzt sich zu

(Zenit.org)  Diesen verzweifelten Aufruf hörte Livia Leykauf oft, als sie syrische Flüchtlinge in Nordjordanien im März besuchte. Die frühere Medienkoordinatorin von Caritas Schweiz hat eine langjährige Erfahrung in humanitären Journalismus. (weiterlesen …)

Gewagte Kontraste

Mittwoch, 5. Februar 2014

Alberto Giacometti in der barocken Villa Borghese in Rom

Rom.- Nach vier langen Jahrzehnten ehrt Rom erstmals wieder Alberto Giacometti (1901-1966), einer der am meisten gefeierten Bildhauer der Moderne. Mit Italien verbindet ihn nur der Name, geboren und aufgewachsen ist der Künstler im schweizerischen Graubünden. In Paris fand er hingegen seine zweite Heimat, wo auch sein Hauptoeuvre entstand. (weiterlesen …)

Rückblick auf die Trümmer

Montag, 27. Januar 2014

Italien gedenkt seiner Holocaustopfer

Der furchterregende „Angelus Novus“, ein berühmtes Aquarell von Paul Klee, prangt als Emblem des Holocaustgedenktags auf der Homepage der italienisch-jüdischen Gemeinden. Es war das Lieblingsbild des jüdischen Schriftstellers Walter Benjamin, der es zum Symbol seines Geschichtsverständnisses erklärte.  (weiterlesen …)

Erste zarte Blüten der Jasminrevolution

Dienstag, 14. Januar 2014

Tunesien verankert Gleichberechtigung und Frauenquote in der Verfassung

Am heutigen dritten Jahrestag der „Jasminrevolution“ scheint Tunesien nun doch ein positives Resümee in Sachen Demokratisierungsprozess ziehen zu dürfen. Dieser war in der Phase der Übergangsregierung durch das Erstarken islamischer Kräfte und Umgreifen von Gewalt im Lande ins Wanken geraten. Besorgnis löste unter anderem die Ermordung des linken Oppositionellen Mohammed Brahmi im Juli des Vorjahres aus. (weiterlesen …)

Reise in das frühe Christentum mit Google Maps

Donnerstag, 21. November 2013

Virtueller Rundgang in den römischen Priscilla-Katakombe

Sie ist die „regina catacumbarum”, die Königin der rund 120 Katakomben in Rom. Den Titel verdient die frühchristliche Grabanlage nicht nur wegen ihrer zahlreichen Märtyrer und Päpste, sondern vor allem wegen der prächtigen Ausstattung der Grabkammern. Das bestätigt das überaus reiche Repertoire an frühchristlichen Wandbildern, das während der fünf Jahre dauernden Restaurierung freigelegt wurde und das heute erstmals zu bewundern ist. (weiterlesen …)